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Jenseits der Geldform - Über das nicht-monetäre...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Money makes the world go round' - in der modernen Gesellschaft findet dieser Satz auf jeder Ebene seine Bestätigung. Egal, ob es sich um den Kauf der Frühstücksbrötchen, dem Urlaub auf Mallorca, den Investitionen eines Unternehmens oder der Rentenversicherung handelt, stets geht es um die Frage, ob genug Geld da ist, und wenn nicht, woher man es nehmen soll. Nichts ist in der 'Welt der Ware' selbstverständlicher als die Existenz des Geldes. Die Erfahrung, dass nur wer über Geld verfügt, auch als Subjekt anerkannt wird und Zugang zum gesellschaftlichen Reichtum erhält, hat sich tief in das Bewusstsein der Menschen verankert. Geld greift in vielfältige gesellschaftliche Bereiche ein, es durchdringt das gesellschaftliche Leben förmlich. Eine Abwendung von der herkömmlichen Geldordnung, gleicht einer Abwendung von der Gesellschaft, so könnte man meinen. 'Und niemand kann sich den monetären Zwängen und Auswirkungen entziehen, es sei denn er flieht als Robinson auf eine Insel'. Geld hat neben den drei klassischen ökonomischen Funktionen als Tausch- bzw. Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Recheneinheit vielfältige symbolische Bedeutungen, die weit über die ökonomische neutrale Vorstellung von Geld hinausgeht: Es symbolisiert nicht nur Waren oder Dienstleistungen, sondern dient ebenso als Garant für Sicherheit, Mittel zu individuellen und sozialen Anerkennung, Massstab für Erfolg, Leistung und sozialen Status sowie als Inbegriff für Macht, Freiheit und Unabhängigkeit. Ein Leben ohne ausreichend Geld ist eng verbunden mit psychischem und sozialem Druck und kann den sozialen Abstieg bedeuten. Umso erstaunlicher scheint Heidemarie Schwermers freiwillige Entscheidung gänzlich auf Geld zu verzichten. Inspiriert vom Sterntaler-Märchen, in dem ein kleines Mädchen im wahrsten Sinne des Wortes ihr letztes Hemd verschenkt, trennte sie sich von ihrem Besitz, gab ihren Beruf auf und entschied sich für ein Leben ohne Geld.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.05.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Money makes the world go round' - in der modernen Gesellschaft findet dieser Satz auf jeder Ebene seine Bestätigung. Egal, ob es sich um den Kauf der Frühstücksbrötchen, dem Urlaub auf Mallorca, den Investitionen eines Unternehmens oder der Rentenversicherung handelt, stets geht es um die Frage, ob genug Geld da ist, und wenn nicht, woher man es nehmen soll. Nichts ist in der 'Welt der Ware' selbstverständlicher als die Existenz des Geldes. Die Erfahrung, dass nur wer über Geld verfügt, auch als Subjekt anerkannt wird und Zugang zum gesellschaftlichen Reichtum erhält, hat sich tief in das Bewusstsein der Menschen verankert. Geld greift in vielfältige gesellschaftliche Bereiche ein, es durchdringt das gesellschaftliche Leben förmlich. Eine Abwendung von der herkömmlichen Geldordnung, gleicht einer Abwendung von der Gesellschaft, so könnte man meinen. 'Und niemand kann sich den monetären Zwängen und Auswirkungen entziehen, es sei denn er flieht als Robinson auf eine Insel'. Geld hat neben den drei klassischen ökonomischen Funktionen als Tausch- bzw. Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Recheneinheit vielfältige symbolische Bedeutungen, die weit über die ökonomische neutrale Vorstellung von Geld hinausgeht: Es symbolisiert nicht nur Waren oder Dienstleistungen, sondern dient ebenso als Garant für Sicherheit, Mittel zu individuellen und sozialen Anerkennung, Maßstab für Erfolg, Leistung und sozialen Status sowie als Inbegriff für Macht, Freiheit und Unabhängigkeit. Ein Leben ohne ausreichend Geld ist eng verbunden mit psychischem und sozialem Druck und kann den sozialen Abstieg bedeuten. Umso erstaunlicher scheint Heidemarie Schwermers freiwillige Entscheidung gänzlich auf Geld zu verzichten. Inspiriert vom Sterntaler-Märchen, in dem ein kleines Mädchen im wahrsten Sinne des Wortes ihr letztes Hemd verschenkt, trennte sie sich von ihrem Besitz, gab ihren Beruf auf und entschied sich für ein Leben ohne Geld.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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